
Willkommen bei 
pro:dis ist eine Koordinierungs- und Beratungsstelle für Fachkräfte der Jugendarbeit und angrenzenden Arbeitsfeldern, die in Kontakt zu neonazistisch und völkisch-nationalistisch involvierten jungen Menschen stehen. Ziel des Projekts ist die Etablierung einer Struktur professioneller Ansprechpartner*innen für Fachkräfte mit Fokus auf junge Menschen mit neonazistischen und völkisch-nationalistischen Hinwendungsdynamiken im Land Sachsen.
Träger der Koordinierungs- und Beratungsstelle pro:dis ist der Landesverband AGJF Sachsen e.V. Wir beraten regelmäßig zu aktuellen jugendpolitischen Entwicklungen und sozialpädagogischen Herangehensweisen.
Sie stehen in Kontakt mit jungen Menschen, die zunehmend autoritär-nationalistische, antidemokratische oder menschenfeindliche Aussagen machen?
Es gab einen Vorfall an Ihrer Einrichtung und Sie benötigen Unterstützung im Umgang damit?
Sie möchten sich nachhaltig für ein demokratisches und diskriminierungsfreies Miteinander engagieren?
Wir beraten und begleiten Sie!
Distanzierungsprozesse von jungen Menschen begleiten
Gesellschaftliche Dynamiken wirken auch in jugendlichen Lebenswelten in Sachsen. Rassistische, antisemitische, heterosexistische und andere pauschalisierende Ablehnungshaltungen sind für einen beträchtlichen Teil junger Menschen im Alltag präsent. Um ihnen Distanzierungsprozesse zu ermöglichen, braucht es Settings für demokratische Gegenerfahrungen und eine lebensweltorientierte Beratung und Begleitung.

Das Gespräch von Andrea Röpke und einer Fachkraft von pro:dis beleuchtet, warum sich immer mehr junge Menschen für rechte Ideologien interessieren. Es geht sowohl um die Strategien rechtsextremer Akteur*innen in sozialen Medien als auch um die sozialen und familiären Hintergründe, die Radikalisierung begünstigen, und um Wege, Jugendliche in Distanzierungsprozessen zu unterstützen.
Zur fachlichen Begleitung des Projekts wird ein Projektbeirat (Projektcontrolling-Komitee) installiert. Dieser besteht aus den folgenden Trägern bzw. Personen:
Das Beratungsnetzwerk des Demokratie-Zentrums Sachsen ist ein Kooperationsverbund mehrerer Träger der Mobilen, Opfer-, Distanzierungs- und Ausstiegsberatung. Dabei orientiert sich die Unterstützung an den Bedürfnissen der Betroffenen und trägt den regionalen Besonderheiten Rechnung.
Kai Nolde (Soziologe aus Hamburg) war langjähriger Mitarbeiter der Hochschule Esslingen an der Fakultät für Soziale Arbeit, Bildung und Pflege. Forschungs- und Publikationsschwerpunkte sind u.a. die extreme Rechte, Formen von Pauschalablehnung und Diskriminierung sowie Islamismus, Umgang mit entsprechenden Phänomenen in Kontexten Sozialer Arbeit und politischer Bildung.
Forschungsprojekte:
Gefördert von:

im Rahmen des Bundesprogramms:

Diese Maßnahme wird mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes.

Das Projekt wird gefördert durch das Demokratiezentrum Sachsen im Rahmen des Programms „Demokratie leben!“ des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.

Ein Projekt der AGJF Sachsen e.V.