Zwei Praktikerinnen, die an der pro:dis-Qualifizierungsreihe zum Umgang mit
Radikalisierungen bei jungen Menschen teilgenommen haben, Larissa und Stephanie, berichten aus ihrem beruflichen Alltag in der Schulsozialarbeit an sächsischen Schulen im ländlichen Raum. Sie stehen oftmals vor Herausforderungen, die sich nicht durch einfache Antworten und Lösungen beheben lassen. Dennoch stellen sie sich der Situation und versuchen, im Rahmen ihres Wirkbereichs Veränderungsimpulse zu setzen.
Im Interview sprechen sie darüber, weshalb sie an dem Netzwerk Distanzierungsberatung mitwirken. Darüber hinaus geben sie Einblicke
in ihre Arbeit mit jungen Menschen: was sind Herausforderungen und Chancen, aber wo stellen sie auch Leerstellen fest? Das Interview gibt Einblicke in die Arbeit mit neonazistisch involvierten jungen Menschen und damit auch in die Beratungsarbeit von pro:dis.
Der Artikel erschien zuerst in der Broschüre „Verstehen, ohne einverstanden zu
sein – Distanzierungsarbeit umsetzen. Eine Handreichung für Fachkräfte der Jugendarbeit und angrenzender Arbeitsfelder“, die im August 2025 erschienen ist.
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Bild: Cover corax 2/2026

